Pascal Gurk jetzt Teil von B42

B42

30.09.2021 Lesezeit: 3min

"Der Traum ist immer noch da” - Pascal Gurk (2,4 Millionen Follower) nun Teil von B42

Bei wenigen Menschen ist das Attribut “fußballverrückt” wohl so treffend wie bei Pascal Gurk. Der 21-jährige hat nicht nur seine gesamte Kindheit und Jugend seiner Fußballleidenschaft untergeordnet und die Höhen und Tiefen dieses Sports erlebt. Er begeistert darüber hinaus eine stattliche Anhängerschaft auf Social Media mit Fußballvideos. Auf Tik Tok verfolgen zwischenzeitlich 2,4 Millionen Follower seine Tricks. Das Beste ist: Pascal gehört nun zum Team von B42. Wir haben mit dem Fußball-Enthusiasten aus Duisburg gesprochen.   

 

Pascal, erstmal herzlich willkommen im Team von B42. Wie bist du zum Fußball gekommen und was bedeutet Fußball in deinem Leben?

Der Fußball bedeutet mir extrem viel. Ich habe mit vier oder fünf angefangen, Fußball zu spielen und bin dann später zur U-9 des MSV Duisburg gestoßen. Dort war ich bis zur U-16 im Nachwuchs-Leistungszentrum. Ich habe schon in jungen Jahren vier bis fünf Mal in der Woche trainiert. Da musste natürlich vieles auf der Strecke bleiben: Freunde treffen, am Wochenende feiern gehen – auf all das habe ich verzichtet. Fußball hatte absolute Priorität.

Hast du denn das Gefühl, etwas verpasst zu haben?

Nein, weil der Fußball so viele Möglichleiten bietet, Menschen kennen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

 

Du bist jetzt 21 und hast ohne Frage großes Talent: Was sind deine Ziele?

Natürlich war es in jungen Jahren mein Traum, Profi zu werden. Aktuell ist mein Ziel, so hochklassig wie möglich zu spielen, weswegen auch der Wechsel in die Regionalliga zum VfB Homberg zustande kam. Dort vor 10.000 bis 15.000 Fans zu spielen, ist schon mal ein großer Schritt für mich.

 

Gibt es noch den Traum, später mal als Profi in der ersten oder zweiten Liga zu landen?

Klar, der Traum ist immer noch da. Im Fußball kann es schnell gehen. Aber ich bin da realistisch. Aktuell ist mir bewusst, dass ich mir ein zweites Standbein aufbauen muss und nicht vom Fußball leben kann.

 

Letzte Saison hast du jedoch an einer Schambeinentzündung gelitten. Welche Rolle spielen Verletzungen in deiner Karriere und wie groß ist die Angst im Hinterkopf, dass eine Verletzung deine Karriere bremsen oder gar beenden könnte?

Ich hatte im ersten Jahr der U-19-Bundesiga die erste große Verletzung, einen Außenbandriss. Ich wurde operiert, fiel sechs Monate aus. Zuvor wurde ich von der Jugend-Nationalmannschaft noch zum Lehrgang eingeladen und dann war ich plötzlich weg vom Fenster. Es hat sich keiner mehr gemeldet. Ich habe realisiert, wie schwer es ist, wieder zurückzukommen. Dazu kam später die Schambeinentzündung kurz vor dem Übergang von der U-19 zu den Senioren. Das war die schlimmste Phase, weil ich wusste, dass ich in den letzten Spielen der Saison Gas geben muss, um nach oben zu kommen.

 

War das Verletzungsthema auch ein Faktor, sich stärker mit B42 zu beschäftigen?

Absolut. Heute weiß ich, wie schwer es ist, bei einer Verletzung zurück zu kommen. Ich hatte damals keine seriöse Informationsquelle. Ich kann mich erinnern, dass ich während meiner Reha viel gegoogelt habe. Das macht einen nur verrückt. B42 bietet wichtige fachliche Infos und eben auch passende Übungen. Und da ist es mir tatsächlich wichtig, anderen, die auch in diese Situation kommen, etwas mit auf den Weg zu geben.

 

Nun trainierst du nicht nur mit B42, sondern bist neuerdings auch Teil des Teams. Wie siehst du deine Rolle innerhalb der B42 Familie?

Ich möchte ein Stück weit frischen Wind reinbringen und meine Erfahrung als Sportler teilen. Ich kann sicher bei vielen Punkten hilfreichen Input liefern und dabei unterstützen, die Fragen von Fußballer*innen zu beantworten und hilfreichen Content zu produzieren.

Wie wichtig sind dir dabei auch gesellschaftliche Werte, die B42 sehr groß schreibt?

Total wichtig. Ich habe in jungen Jahren viele negative Erfahrungen gesammelt, die ich zum Teil erst später vollständig reflektiert habe – vor allem, was Rassismus angeht. Es ist wichtig, dass diese Themen mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ich habe immer die Auffassung gehabt, dass es völlig egal ist, woher du kommst. Auf dem Platz sind alle gleich. Daher denke ich, dass der Fußball hier einiges leisten kann.

 

Du bist nicht nur Fußballer, sondern auch mit viel Enthusiasmus auf Tik Tok unterwegs, wo du deinen Followern coole Fußball-Tricks zeigst. Wie kam es dazu?

Das kam relativ spontan. Mein Bruder erzählte mir von einer neuen App und hat selber relativ schnell die ersten 100.000 Follower gehabt. Dann dachte ich mir, dass ich das auch kann. Und schon die ersten Videos kamen wirklich gut an. Ich habe dann nach und nach das Potenzial erkannt und bin das Thema professioneller angegangen, bin auf den Platz und habe Tik Tok-Content gedreht - beispielsweise Skill Tutorials, die sehr erfolgreich waren. Das hat sich dann immer weiterentwickelt und zu einem immer größeren Wachstum geführt.

 

Welche Rolle spielte dabei dein Bruder Marcel, der mehrfacher Guinness-Weltrekordler und Deutscher Meister im Fußball-Freestyle ist?

Wir motivieren uns natürlich gegenseitig. Wir arbeiten immer zusammen, sind immer mit dem Ball unterwegs und beide absolut fußballverrückt. Wir inspirieren uns gegenseitig und entwickeln zusammen neue Ideen. Er ist eher der Spezialist für die Tricks in der Luft, ich für die Tricks am Boden.

 

Sieht man deine Tricks auch mal in einem Pflichtspiel?

Ehrlicherweise bin ich im Spiel gar kein Trickser, sondern versuche möglichst effektiv zu sein, vor allem über mein Tempo. Aber vielleicht kann ich in Zukunft mal den ein oder anderen Trick einbauen.

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