Verletzungen – RB zeigt Bayern Grenzen auf

B42

01.03.2018 Lesezeit: 3 min

So steht es wirklich um die Verletzungen in der Bundesliga

 

Ein Blick auf die Ausfälle aufgrund von Verletzungen der Bundeliga-Hinrunde reicht um festzustellen, dass RB Gründer Dietrich Mateschitz auch beim Thema Verletzungsprophylaxe nichts dem Zufall überlassen hat.

Nachdem RB Leipzig im letzten Jahr mit 37 Ausfalltagen noch auf dem fünften Platz der Verletzungstabelle gelandet war, grüßen sie nach der Bundesliga-Hinrunde von der Tabellenspitze.

Auch Dietmar Hopp und die TSG Hoffenheim sind erneut unter den TOP 3 der Liga, aber woran liegt das?

 

Leipzig, Augsburg und Hoffenheim mit Top-Werten

Die Topclubs vom FC Bayern München oder Bourssia Dortmund finden sich eher im hinteren Bereich der Verletzungstabelle ein, wie auch bereits in der Bundesligasaison 2016/2017.

Am Ende der Rückrunde fand sich der FC Bayern auf dem 9. Platz und der BVB auf dem 17. Tabellenplatz wieder, mit über 65 Ausfalltagen pro Spieler. Die TSG Hoffenheim dagegen liegt nach dem 2. Platz der Vorsaison erneut auf Platz drei mit lediglich 18,97 Fehltagen pro Athlet.

Konnte man bei den Spitzenclubs der Bundesliga im letzten Jahr zumindest noch argumentieren, dass die Zusatzbelastung durch die UEFA Champions Leauge einen unerfreuliche Beitrag zum unbefriedigenden Abschneiden geleistet hat, so werden diese Stummen nach der diesjährigen Teilnahme von RB in der Champions Leauge und der Europa Leauge wohl verstummen müssen.

 

Der Zusammenhang zwischen Verletzungen und Ernährung ist kein Zufall

Ist das alles Zufall?

Oder liegt es vielmehr daran, dass nichts dem Zufall überlassen wird? Die Bullen von RB achten strikt auf die Ernährung ihrer Athleten und analysieren bis ins Detail eventuelle Unverträglichkeiten, die sich auf die Leistungsfähigkeit der Spieler auswirken könnten. Beim FC Bayern vertraut man auf die Expertise von Fernsehkoch Alfons Schubeck, denn Jupp Heynckes hält diesem Video zu Folge Ernährungsberater für „überbewertet“.

Man kann es Jupp Heynckes auch schwer verübeln, denn der Erfolg gibt ihm ja schließlich Recht. Vielleicht ist aber auch der Kader des Rekordmeisters einfach gut und breit genug, um die Bundesliga nach Belieben zu dominieren. Zusätzlich kann der FC Bayern auf jeden Ausfall adequat reagieren, da sie ja alle Positionen doppelt besetzt haben. Aber im internationalen Vergleich auf solch entscheidenden Faktoren so lapidar zu verzichten ist grenzwertig.

Was hingegen macht RB Leipzig? Sie sondieren den Markt und werben 2015 Nicklas Dietrich von der TSG Hoffenheim ab, einen Ernährungsberater und Athletik-Coach, der unter anderem auch für die Fitness der Deutschen Nationalmannschaft verantwortlich ist.

 

Verletzungen bedeuten für die Verein „totes Kapital“

Ist das verwerflich? Aus unserer Sicht nicht. Jeder Verein sollte danach streben im Sinne seiner Athleten die bestmögliche Betreuung sicherzustellen. Mateschitz und Hopp stehen seit dem Beginn ihrer Projekte im Kreuzfeuer verschiedenster Fanlager. Allen Vorwürfen zum Trotz ist es diesen beiden Herren gelungen, innerhalb kurzer Zeit professionellste Strukturen in beiden Vereinen zu installieren.

Mit ihren innovativen Ansätzen setzen sie bundesweit Maßstäbe und gelten als Vorreiter für eine professionalisierte Trainings – und Belastungssteuerung.

Vielleicht müsste gerade im Bereich der Verletzungsprophylaxe bei vielen Clubs im Profibereich ein Umdenken stattfinden, wenn schon nicht zum Schutze ihrer Athleten, dann zumindest zum Wohle der eigenen Geldbörse.

Warum werden selbst in der Bundesliga die Athletiktrainer mit vergleichswseise niedrigen Gehältern abgespeist, wenn man alleine mit dem zwölfwöchigen Ausfall eines Manuel Neuer einen ganzen Stab an hochbezahlten Experten für eine komplette Saison installieren könnte?

Viele Details rund um die Verletzungen in der Fußball-Bundesliga findest du auch hier.

 

Verletzungen im Amateurbereich

Auch im Fußball – Amateurbereich liegt noch viel im Argen. Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland bundesweit über 1,25 Millionen Sportverletzungen. Über 45 Prozent der ärztlich behandelten Verletzungen betreffen Amateurfußballspieler, der Wert für männliche Patienten liegt bei fast 60 Prozent.

Die Strukturen der Vereine, die Ausbildungen der Trainer und der Wissensstand der Spieler bietet noch viel Raum zur Optimierung. Wir würden uns freuen es mit dir un deinem Verein anzupacken und zusammen den Verletzungen den Kampf anzusagen. Mit unseren Online Workshops mit Profi-Spielerin Julia Simic und unseren Online Personal Training Coachings wollen wir unseren Teil dazu beitragen.

Kernstück dabei ist unsere B42 Fussball App für Amateure mit Performance- und Reha-Programmen. Anpassbar auf die Leistungsstufe, das Geschlecht und die jeweilige Saisonphase.

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