Mit B42 in die Nationalmannschaft

B42

27.10.2022 Lesezeit: 3 min

Adi Vrebac‘ beeindruckende Weg nach ganz oben

Seit er klein ist, lebt Adi Vrebac für den Fußball. Er ist in einer Fußball-Familie aufgewachsen – sein Vater war lange Profi im ehemaligen Jugoslawien, sein Bruder war es in Singapur.

Auch Adi hat es mittlerweile geschafft. Im Futsal hat er sich Liga für Liga hochgekämpft und wurde schließlich Nationalspieler.

 

Wer aber denkt, dass hinter dieser steilen Erfolgskurve lediglich Glück und „zur rechten Zeit am richtigen Ort“ steckt, täuscht sich. Adi Vrebac hat sich alles hart erarbeiten müssen. Rückschläge standen an der Tagesordnung. Er hat gelernt sich durchzubeißen.

Mittlerweile hat er sich im professionellen Futsal etabliert.

 

Wir haben den Flügelspieler und Pivot getroffen und mit ihm über seine Karriere, seine Höhepunkte und was wir mit B42 dazu beitragen haben können, gesprochen.

 

 

Eine steile Karriere – mit kleinen Umwegen

Adi Vrebac ist mittlerweile 30 Jahre alt. Für einen Futsalspieler, sagt er mit einem Augenzwinkern, sei er aber noch lange kein Auslaufmodell. Futsal könne man noch ein paar Jahre länger spielen als Fußball.

 

Begonnen hat Adi als er von Österreich nach Deutschland kam. Über die Umwege Bayer Uerdingen, die damals in der Niederrhein-Liga spielten, und Fortuna Düsseldorf (Regionalliga) wechselte er schließlich zum Bundesligisten SSV Jahn Regensburg.

Und beinahe hätte er sich bei den Regensburgern einen Traum erfüllen können: die Deutsche Meisterschaft. 

In einem - aufgrund der ersten Corona-Welle - stark komprimierten Finalturniers musste man sich erst im Finale geschlagen geben. „Ich denke, wir waren als Team sicherlich nicht chancenlos. Am Ende hat uns der intensive Spielplan einfach mehr ‚weh getan‘. Der Kräfteverschleiß bis zum Finale war einfach zu groß.“

 

Danach ging es für Adi Vrebac nach Polen. Dort wir Futsal auf noch höherem und finanziell reizvollem Niveau gespielt. Und: im Gegensatz zum vom Lockdown gebeuteltem Deutschland, lief der Profi-Betrieb in Polen weiter. Er war angekommen. Vorerst.

Ein Rückschritt, um Anlauf zu nehmen

Das fußballerische Glück in Polen war allerdings nur von kurzer Dauer. 

„Familiäre Gründe haben es mir unmöglich gemacht, in Polen zu bleiben. Ich musste einfach dort meine Zelte abbrechen und nach Deutschland zurückkehren.“

Dass Adi ein Kämpfer ist, zeigt sich auch hierbei. Sein Credo: Arrangieren statt Lamentieren. Mit Erfolg.

Ante, wie er auf dem Platz häufig gerufen wird, schaffte über den Umweg Mühlheim erneut den Sprung in die höchste Spielklasse Deutschlands – zum 1.FC Penzberg.

Und auch wenn es in dieser Saison noch so läuft wie gewünscht, Adi Vrebac steht wieder auf dem Platz und darf sich Woche für Woche mit den besten Spielern Deutschlands messen.

Auf dem Olymp: Adi Vrebac Nationalspieler

Ab und zu darf sich gebürtige Bosnier mittlerweile sogar mit den besten Spielern auf internationaler Ebene messen – als Nationalspieler. 

Für die Alpenrepublik Österreich wurde er aus einem 50er-Streichkader auserkoren und vertritt seither das Land, in dem er aufgewachsen ist.

„Es ist ein ganz besonderes, ein anderes Gefühl für die Nationalmannschaft nominiert zu sein. Vom Betreten des Teamhotels bis zum Mittagessen in den Klamotten der der Landesauswahl – es erfüllt mich immer mit großem Stolz mit dem Nationalteam unterwegs zu sein.“

„Athletik ist im Futsal eine entscheidende Komponente“

Fußball- oder Futsaltraining allein reiche mittlerweile nicht mehr, so der 30-jährige Stürmer.

„Jedes Dribbling erfordert Kraft, Schnellkraft und Stabilität im Zweikampf – ganz einfach: keine Muskeln, kein Vorbeikommen.“ Gerade im Futsall, wo es viele 1-gegen-1-Situationen auf engem Raum gibt, ist der Faktor Kraft von spielentscheidender Relevanz. Außerdem, so Vrebac, seien ausgeprägte Kraftwerte wichtig für eine stabile Zweikampfführung, einen härteren Schuss und auch, wer den Tick früher am Ball ist.

Hinzu kommt der Faktor Beweglichkeit: „Ohne Beweglichkeit ist man nicht agil genug. Dann wird es schwer, auf dem Feld zu überzeugen. Mobility ist außerdem für den Verletzungsschutz wichtig – vor allen in einer Kontaktsportart wie Fußball.“

Da die Zeit im Futsal auf Nettobasis genommen wird – also bei jeder Unterbrechung stoppt auch die Spielzeit – ist auch eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit wichtig. „Wer im Futsal die fitteren Spieler hat, kann die Wechselfrequenz hochhalten und hat letztlich mehr Erfolgschancen. Außerdem ist es in der Halle grundsätzlich etwas stickiger als draußen.“

„B42 hat mich bis zur Bundesliga durchgepusht“

B42 war für Adi Vrebac bei vielen seiner Karrierestationen ein wichtiger Begleiter. 

Was er dabei besonders zu schätzen wusste, waren die spezifische Anpassung an die Bedürfnisse der Sportart Fußball und die sportwissenschaftliche Expertise hinter den einzelnen Programmen.

So richtig habe er damit begonnen, als er im Februar 2021 aus Polen zurückgekehrt sei – ohne große Erwartungen, wie er ehrlicherweise zugibt. 

„Mit den ersten Workouts hat mich das Trainingsfieber aber sofort gepackt. Ich war sofort Feuer und Flamme.“

Aktuell trainiert der österreichische Nationalspieler drei- bis viermal pro Woche mit der App. Allein das regelmäßige Abspulen seiner Mobility-Routine in der App vor dem Futsaltraining lässt ihn anschließend deutlich frischer trainieren.

Empfehlen würde Adi die App B42 grundsätzlich jedem, der im Sport etwas erreichen will – egal ob im Reha- oder Performancebereich. „Wer mit der App trainiert, steigert seine Chance, das Maximum aus seiner Karriere herauszuholen.“

Dass es möglich ist, hat er selbst eindrucksvoll unter Beweis gestellt – auf seinem Weg von der Landesklasse bis in die Nationalmannschaft.

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