Regionalligist TSV Buchbach - Der etwas andere Weg

B42

02.12.2021 Lesezeit: 3 min

Der Regionalligist TSV Buchbach ist ein ganz besonderer Verein.

Zu Heimspielen kommen nicht selten mehr Zuschauer, als das 3.000 Seelen-Dorf Einwohner hat. Mit Steckerlfisch oder Spanferkel wird jeder der 18 oder 19 Heimspieltage zu einem einzigartigen Festakt und manchmal reist sogar das halbe Dorf im Zug als eine Art Happening zu Auswärtsspielen. Mit anderen Worten: dieser Club ist Kult.

Doch damit der TSV Buchbach mit seinen überschaubaren finanziellen Mitteln auch weiterhin im Regionalliga-Konzert der Großen mitspielen kann, gilt es für die Verantwortlichen schlau zu handeln und clevere Lösungen zu finden. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass man auf digitale Trainingslösungen wie B42 zurückgreift – um die Spieler in Abstimmung mit der medizinischen Abteilung noch besser und das Fußballtraining noch effektiver zu machen. Der TSV beweist auch damit eindrucksvoll, dass Fußball-Wunder mit Sinn, Verstand und Raffinesse planbar sind.

Wir haben den oberbayerischen Regionalligisten nach einer sensationellen Vorrunde getroffen, seine Erfahrungen mit der App eingeholt und die Strategie für die kommende Winterpause erfahren.

Vom Deutschen Rekord zum Gründungsmitglied der Regionalliga Bayern – die Erfolgsgeschichte des TSV Buchbach

Eine Szene mit Symbolcharakter: Am 20.Mai 2017 - ausgerechnet im Lokalderby gegen den TSV 1860 Rosenheim – stand der TSV Buchbach kurz vor dem Abgrund. Um in der Liga zu bleiben, musste man auswärts im Derby gewinnen. Ein letzter Ball, eine hohe Flugkurve und ein aufgerückter Torhüter, der in 96. Minute das Gründungsmitglieder mit einem Kopfball zum Klassenerhalt nickt. Danach: Ekstase pur. Typisch Buchbach.

Doch die Erfolgsgeschichte der Oberbayern beginnt um einiges früher. 1995, um genau zu sein. Nach etlichen Jahren in der zwölften und damit niedrigsten aller deutschen Spielklassen startete eine Erfolgsserie, die ganze 75 ungeschlagene Spiele anhielt. Damit ging ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde, eine Einladung ins ZDF-Sportstudio einher und das kleine Dorf Buchbach wurde mit einem Schlag weit über Bayerns Grenze hinaus bekannt. 

Fortan kletterte Buchbach Jahr für Jahr in höhere Spielklassen und flog in schwindelerregenden Höhen. Wer jedoch an einen Absturz dachte, wurde von Buchbachs Cleverness und seinem einzigartigen Umfeld aus ehrenamtlichen HelferInnen eines Besseren belehrt. Die Tribüne baute, strich und montierte man mit lokalen Unternehmen und den eigenen Spielern quasi selbst, die Sitzschalen für das Wohnzimmer SMR-Arena schraubte man eigeninitiativ am Biberer Berg in Offenbach kurz vor dessen Renovierung ab und auch auf dem Transfermarkt ging man (s)einen eigenen, smarten Weg weiter. 

Trainer Anton Bobenstetter war die Konstante mit Jobgarantie im Buchbacher Sonnenflug. Er holte Spieler wie Maxi und Hannes Hain sowie Aleksandro Petrovic. Spieler mit dem Buchbach-Gen. Niemals aufgeben, immer bis zum allerletzten Moment kämpfen. Zur Not bis in die 96. Minute im Lokalderby.

Corona-Pandemie trifft den TSV Buchbach hart

Mittlerweile ist Anton Bobenstetter in die Sportliche Leitung gewechselt. Seine Nachfolger mit Andreas Bichlmaier (37) und Marcel Thallinger (36) sind deutlich jünger – haben jedoch das gleiche Verständnis, was den TSV Buchbach auszeichnen soll: Zusammenhalt, Vertrauen und Kontinuität.

Umso schwerer fiel es dem Verein, sich von wichtigen Spielern zu trennen. Spieler, die dem Verein lange Jahre treue Dienste erwiesen und Spieler, die einen schöneren Abschied als den durch die Pandemie bedingten verdient hätten.

Der Rekordspieler blieb jedoch. Aleksandro Petrovic, kam damals als „gescheitertes Talent“ von Dynamo Dresden und mit etwas Hüftgold zum TSV – und blieb. Er wurde auf und neben den Platz zum Vorbild. Er zeigt der nächsten Generation an Fußballern, was es bedeutet, an seinem Körper zu arbeiten und dass vor jedem Erfolg zunächst Arbeit steht. Nun, im gehobenen Fußballeralter von 33 Jahren, ist Petrovic so fit wie noch nie und hat zur Freude aller, die es mit Buchbach halten, seinen Kontrakt um weitere zwei Jahre verlängert. Danach soll er einen Trainerposten übernehmen.

Der alte, neue Buchbacher Weg ist derzeit äußerst erfolgreich. Denn auch die Experten und findigen Beobachter der Regionalliga sind sich einig, dass der Turn- und Sportverein noch nie so attraktiven und dynamischen Fußball gespielt habe wie dieser Tage. Das zeigt auch ein Blick auf die Tabelle. Das Team von Andreas Bichlmaier und Marcel Thallinger rangiert derzeit auf dem sechsten Platz der Regionalliga – vor den ehemaligen Bundesliga-Teams aus Burghausen und Unterhaching sowie den Zweitvertretungen aus Nürnberg, Augsburg und Fürth.

16 Spiele in 8 Wochen – dank B42 wurde dies möglich

Das Trainerteam – so scheint es – hat es geschafft, Buchbachs Tugenden im Kern treu zu bleiben und dennoch einen modernen, attraktiven Mantel darüberzustülpen. Man bedient sich nun auch spielerischer Lösungen, ohne dabei die kompakte und kämpferische Grundeinstellung zu verlieren. Wichtiges Mittel für diese Erweiterung der Spielphilosophie: die Fitness der Spieler.

Und auch hier zeigt sich einmal mehr, dass es mit wenig Geld intelligenter Lösungen bedarf. In Buchbach entschied man sich, in Zusammenarbeit mit der medizinischen Abteilung, mit B42 zu trainieren. So könne man bei drei- bis viermal Training pro Woche das athletische Training „auslagern“ und so in den Trainingszeiten intensiv an Taktik, Technik und Spielsituationen arbeiten. 

„Wir hatten 16 Spiele in acht Wochen und sind dank einer guten Belastungssteuerung und der körperlichen Grundfitness der Spieler von Verletzungen größtenteils verschont geblieben. Wir sind außergewöhnlich gut durch diese schwierige Saisonphase gekommen“, so Buchbachs Trainer Andreas Bichlmaier. 

Auch für Marcel Thallinger liegen die Vorteile einer appbasierten Trainingsunterstützung klar auf der Hand: „Mit der App können wir die Spieler individuell betreuen. Wo sind Stärken? Woran sollte der Spieler arbeiten? Vor allem jetzt unmittelbar vor der Winterpause ist es wichtig, den Spielern die richtigen Trainingsmaßnahmen für den Winter mitzugeben. Mit den Leistungstests war dies problemlos möglich.“

Für Thallinger, Bichlmaier und Co. ist in wenigen Wochen obendrein noch eine komplett neue Teamlösung verfügbar. Mit Trainingszuweisung an die Spieler durch den Trainer, GPS getrackte Läufe, Leistungstests auf Profi-Niveau, Terminplanung für die ganze Saison und Feedbacksystem zu Trainingsintensitäten oder mentalem Wohlbefinden.

Der Kultclub Buchbach wird wohl von niemanden so konkret verkörpert wie von Anton Bobenstetter, Mister Buchbach persönlich. Er hat den kompletten Weg mitbegleitet und auch deshalb überrascht seine Aussage über den Buchbacher Weg kaum: 

„Wir spielen jedes Jahr gegen den Abstieg und starten mit null Punkten auf dem Konto. Dennoch haben wir es jedes Jahr geschafft die Klasse zu halten. Für uns gilt die Prämisse ‚Gleichschritt ist Rückschritt‘. Wir wollen uns jedes Jahr verbessern und deshalb ist es für uns nur logisch, dass wir gemeinsam mit B42 den nächsten Schritt gehen.“

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