Warum unilaterales Training im Fußball so wichtig ist?

B42

07.10.2019 Lesezeit: 3min

Einseitiges Training im Fußball

 

„Langsam habe ich das Gefühl, dass ich mit meinem linken Fuß mehr anfangen kann, als nur Bier zu holen“.

Auch wenn es in manchen Situationen so wirkt, als würde uns Thomas Müller diese eine seiner steilen These schuldig bleiben, kann man durchaus davon sprechen, dass unilaterales Training im Fußball eindeutig über die Ligazugehörigkeit entscheidend. Man nehme identisch begabte Fußballspieler.

Mit einem Unterschied: Einer von beiden passt, schießt, dribbelt rechts wie links annähernd synchron. Der andere nutzt ein Bein lediglich als Standbein. Welcher Spieler schafft wohl den Durchbruch?

 

Unilaterales Training für Fußball ist mehr als den schwachen Fuß zu trainieren

Zugegeben, diese Frage ist leicht zu beantworten. Warum jedoch beidseitiges Training im Allgemein jedoch häufig noch immer nicht Einzug in ein fußballspezifisches Athletiktraining erhält, ist hingegen genauso schwer zu beantworten wie die Mathe-Abituraufgaben im Jahr 2019.

In der Trainingswissenschaft wählt man den Terminus „unilateral“ immer dann, wenn man Köperteile einseitig trainiert – selbstverständlich auf beiden Seiten. Im Folgenden wollen wir euch erklären, warum diese Trainingsform eigentlich im modernen Training nicht mehr wegzudenken ist.

Verbesserte Prävention, mehr Koordination, gesteigerte Kraftzuwächse und bessere Balance – unilaterales Training greift beinahe alle Superlative des modernen Athleten ab, denn genau jene Prämissen sind für Fußballer entscheidend. Durch Trainingsübungen, die sich den jeweiligen Seitigkeiten unterordnen, verbessert sich in erster Linie der Ansteuerungsprozess von Muskeln und Gelenken – nicht nur auf der gerade trainierten Seite übrigens.

 

„Cross-Education“ als Trainingstrend – was steckt dahinter?

Unilaterales Training im Fußball funktioniert größtenteils aufgrund seiner übergreifenden Wirkung („cross-education“). Wenn du demnach eine Körperseite trainierst, werden wie von Zauberhand auch die entsprechenden Muskeln auf der anderen Seite stimuliert und verbessert.

Eine repräsentative Studie mit 785 Teilnehmern ergab, dass diese übergreifende Wirkung zu 9,4% Kraftanstieg in den oberen Extremitäten und 16,4% in den unteren Extremitäten führte.

Vor allem bei Rehabilitation treten häufig Kompensationsmuster auf. Darunter versteht man die Tatsache, dass die „gute“ Seite Arbeit von der „schwachen“ oder verletzten Seite übernimmt. Dies wird mit unilateralem Training komplett vermieden. Das wiederum hat als Folge auch einen deutlich verbesserten Schutz vor (weiteren) Verletzungen.

Und last but not least wirst du bewiesenermaßen mit Hilfe unilateralen Trainings größere Kraftzuwächse generieren als mit der herkömmlichen Trainingsvariante.

 

Einbeinige Übungen in Road2Recovery und Gamechanger

Zusammen mit den Trainingsexperten, die seit etlichen Jahren Welt- und Europameister sowie Olympiasieger und Bundesligaspieler in ihrem Athletikzentrum betreuen, haben wir nicht nur in unseren ROAD2RECOVERY– Guides häufig das Training auf eine Seite bzw. ein Körperteil fokussiert.

Auch unser Performancetraining GAMECHANGER bekam ein Facelift und wurde um diese spannende Trainingsmethodik sowie spezifischen Schnelligkeitsprogrammen erweitert. Diese sind nun das ganze Jahr über möglich – ganz einfach per App über Android und IOS nutzbar.

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